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Selbstverteidigung

Kenpo Selbstverteidigung in Mönchengladbach

Was ist Selbstverteidigung? Was ist ein Selbstverteidigungssystem?

Wie der Name schon sagt, beschränkt sich Selbstverteidigung auf den Ernstfall. Es geht ausschließlich darum, einen gegenwärtigen, rechtswidrigen Angriff abzuwehren mit den zur Verfügung stehenden Mitteln.

Andere Ideale einer Kampfkunst vermittelt ein reines Selbstverteidigungssystem weniger bis gar nicht. So z.B. die eigene Vervollkommnung auf geistiger Ebene, den Transfer der Philosophie auf das Leben, die Gemeinschaft des Clubs voranzubringen, sportliche Wettkämpfe; kurz gesagt einen Lebensweg einzuschlagen.

Dies ist auch nicht die Aufgabe des Selbstverteidigungssystems, denn die meisten wurden im Krieg oder für den Krieg geschaffen. Dennoch werden wir in unseren Breitengraden nicht täglich angegriffen, weshalb wir mit einem reinen Selbstverteidigungssystem einen Grossteil der Zeit damit verbringen für eine Situation zu trainieren, die möglicherweise (hoffentlich) nicht eintritt.

Wäre es dann nicht besser ein System zu betreiben, das die Trainingszeit optimal nutzt indem sie neben dem Verteidigungseffekt auch anderen Nutzen fördert? Ich bin sicher, dass es so ist, sonst würde ich nicht Kenpo betreiben.

 

 

Selbstverteidigungssysteme (entnommen Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstverteidigung)

 

Spezielle Selbstverteidigungssysteme wurden mit der alleinigen Ausrichtung auf Selbstverteidigung geschaffen. Ihnen fehlt der künstlerische und spirituelle Anspruch einer Kampfkunst. Diese Systeme haben oft einen militärischen Hintergrund (Nahkampf) und sind darauf ausgerichtet, den Schülern möglichst schnell grundlegende Selbstverteidigungsfähigkeiten zu vermitteln.“

 

Was sagt das Recht über Selbstverteidigung

(entnommen Wikipedia https://de.wikipedia.org/wiki/Selbstverteidigung):

 

„Unter den juristischen Begriffen Notwehr und Nothilfe sind lediglich Maßnahmen zusammengefasst, die einen gegenwärtigen und rechtswidrigen Angriff von sich oder einem anderen abwenden, außerdem gilt als Notwehr auch der Schutz von Gegenständen und anderen Rechtsgütern. Angriffe, die nicht strafbewehrt sind oder deren Strafverfolgung durch Behörden aus praktischen Gründen nicht möglich ist, werden vom Notwehrbegriff nicht abgedeckt (Beispiel: Mobbing). Die Art und die Ausführung der Verteidigung muss so gewählt werden, dass der Angriff sicher und endgültig abgewendet werden kann. Bei mehreren Möglichkeiten soll die mildeste gewählt werden, der Verteidigende muss jedoch kein Risiko eingehen, wenn ein weniger schweres Mittel nicht mit Sicherheit zum Erfolg führt. Im Gegensatz zum populären Irrglauben sind die Auswirkungen der Notwehrhandlung auf den Angreifer irrelevant; weder ist ein Abwiegen von gesundheitlichen Schäden beim Angreifer erforderlich noch sind Verletzungen des Angreifers, die aus der Notwehrhandlung resultieren, strafbar. Die Flucht muss einem Verteidiger nicht zugemutet werden: „Das Recht braucht dem Unrecht nicht zu weichen.“

 

Jeder Mensch muss also das Recht haben sich zu verteidigen.

Geht es um seine Familie, so finde ich, hat er sogar die moralische Pflicht dazu. Es mag ein wenig merkwürdig für den interessierten Laien klingen, aber Kampfsport, Kampfkunst und Selbstverteidigungssysteme sind verschiedene Dinge.

 

Aus diesem Grunde gibt es Systeme deren Hauptsinn in der Selbstverteidigung liegt.

 

Was sind die Merkmale dieser Systeme?

 

  1. Sie orientieren sich an realen Selbstverteidigungssituationen des Alltags oder anderer Konfliktsituationen, z.B. Krieg
  2. Die Selbstverteidigungsschulung findet nicht erst mit der körperlichen Auseinandersetzung statt, sondern schon vorher (Kampfvermeidung durch Umweltbeherrschung, Vorbereitung)
  3. Diese Systeme sind wissenschaftlich orientiert, also weniger traditionell, sondern sie beziehen den wissenschaftlichen Fortschritt anderer Disziplinen in ihr System mit ein (Sportwissenschaften, Psychologie, Medizin, Physik etc.)
  4. Formen, Katas, Hyongs (traditionelle Bewegungsabläufe, die eine Codierung des Systems sind) werden wenig bis gar nicht ins System genommen. Stattdessen ist die Verteidigung in möglichst realen Szenarien wichtiger Bestandteil des Trainings.
  5. Die Verteidigung sollte auf einfachen Bewegungen basieren, die leicht zu erlernen sind. Diese Bewegungen sollten ebenfalls aus dem natürlichen Repertoire des Menschen stammen, das uns mehrere Millionen Jahre durch die Evolution gebracht hat. Der Grund: In einer Krisensituation wird das Gehirn genau auf diese Bewegungen zurückgreifen.

 

Warum ich Kenpo Selbstverteidigung mache, lesen Sie bitte hier: Kenpo

 

Selbstverteidigung mit Kenpo  im Club Cogito Meum

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